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Low Carb Regeln:

1. Was darf ich ab jetzt noch essen?

Natürlich können Sie sich ausgiebig damit beschäftigen, was Sie ab jetzt nicht mehr essen sollten. Doch diese Gedanken sollten Sie ganz schnell verdrängen, denn weitaus produktiver ist es, sich auf die Nahrungsmittel zu konzentrieren, die Sie zu sich nehmen dürfen. Dabei sollten Sie es sich zunächst so einfach wie möglich machen, beispielsweise dasselbe Mittagessen wie sonst zubereiten und die kohlenhydrathaltige Beilage wie Kartoffeln, Reis oder Pasta einfach mit Gemüse ersetzen.

Hilfreich ist es des Weiteren, Low Carb-Powerfood in den täglichen Ernährungsplan zu integrieren. Powerfood, das sind Lebensmittel, die einen geringen Kohlenhydratanteil besitzen, wahre Vitamin- oder Mineralstoffbomben sind und den Stoffwechsel anregen, sich also positiv auf die Fettverbrennung auswirken

2. Drei Mahlzeiten pro Tag

Die obligatorischen drei Mahlzeiten pro Tag, die häufig von Ernährungswissenschaftlern gepredigt werden, sollten bei einer Low Carb-Ernährung unbedingt eingehalten werden. Auf Pausenriegel, Snacks und Zwischenmahlzeiten sollte man tunlichst verzichten, da diese für einen Stau der Nährstoffe im Blut sorgen. Die Insulinausschüttung ist erhöht und alles, was nicht in den Zellen verwertet werden kann, wird zu Fettgewebe. Daher sollten Sie zwischen den Mahlzeiten eine 5-stündige Pause einlegen, in denen der Körper sich auf die Verdauung konzentrieren und der Blutzuckerspiegel wieder auf den Normalwert zurücksinken kann.

Wenn Sie also um 08:00 Uhr frühstücken, sollten Sie gegen 13:00 Uhr Ihr Mittagessen einnehmen und spätestens gegen 18:00 Uhr Abendessen. Neueste Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft belegen, dass man ab 17:00 Uhr keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen sollte. Daher sollte man in den Abendstunden ganz besonders darauf achten, was man isst.

3. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Neben ausreichender Bewegung und einer bewussten Ernährung sollten Sie unbedingt darauf achten, genug zu trinken. Gelöste Fette können auf der Grundlage einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr nicht nur besser und schneller abtransportiert werden, auch Ihr Energieumsatz wird sich erhöhen. Wie eine Studie der Charité in Berlin zeigte, erhöhte sich der Energieumsatz der Menschen, die einen halben Liter stilles Wasser tranken nachweislich um 50 Kalorien. Bei Erwachsenen sollte die Flüssigkeitszufuhr durchschnittlich bei 2,5 Liter pro Tag liegen. Wer sich sportlich betätigt, sollte natürlich entsprechend mehr trinken.

Beachten sollten Sie bei der Auswahl der Getränke allerdings, dass Fruchtsäfte und Softdrinks wahre Kalorien- und Zuckerbomben sind. Studieren Sie daher im Vorhinein den Nährwertgehalt auf der Verpackung. Mit Wasser, Kräutertees und Gemüsesäften liegen Sie auf jeden Fall richtig. Hier ein paar Anregungen zu Getränken bei Low Carb.

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4. Abwechslung ist die Mutter der Porzellankiste

Bringen Sie möglichst viel Abwechslung in Ihren Speiseplan. Low Carb ist keine Diät, sondern eine Nahrungsumstellung, die nicht nach ein paar Wochen oder Monaten wieder aufgegeben werden sollte. Daher ist es wichtig, eine breite Palette an Low Carb-Nahrungsmitteln zu kennen und zu variieren. Das Essen sollte nach wie vor Spaß machen und natürlich schmecken.

5. Planung ist alles

Ein kohlenhydratarmer Ernährungsplan muss gut durchdacht sein, um wirklich zum Ziel zu führen und dem Lifestyle, den Gewohnheiten und individuellen Präferenzen zu entsprechen. Allerdings sollte man davon absehen, Mahlzeiten ausfallen zu lassen, denn damit sind spätere Fressattacken vorprogrammiert. Greifen Sie stattdessen – wenn es gar nicht anders geht - lieber zu einem leichten Snack oder einem gesunden Salat.

6. Informieren Sie sich!

Bevor Sie voller Elan mit einer neuen Ernährungsform dem Traumgewicht entgegensteuern, sollten Sie sich ausführlich informieren. Sie sollten wissen, was Sie essen dürfen und welche Lebensmittel Sie ab heute nur noch in reduzierter Form zu sich nehmen sollten. Nur wer ausreichend informiert ist, kann diese Ernährungsumstellung langfristig umsetzen.

7. Finden Sie die für sich passende Low Carb-Diät

Low Carb-Diäten gibt es viele. Atkins, Kirsch oder Strunz haben unterschiedliche Herangehensweisen entwickelt und nun heißt es, die für sich passende Diät zu finden, die am besten zu Ihnen, Ihren Gewohnheiten und Ihrem Lebensstil passt. Wenn Sie beispielsweise ein absoluter Sportmuffel sind, werden Sie mittel- bis langfristig keinen Spaß an der New York-Diät von David Kirsch haben. So gilt es kritisch zu prüfen, was zu Ihnen passt. Das ist sicher nicht einfach und mag vielleicht erst im zweiten Anlauf funktionieren. Informieren Sie sich daher umfassend und beurteilen Sie anschließend, welche Ernährungsform am besten zu Ihnen passen könnte.

8. Bauen Sie sportliche Aktivitäten in Ihren Alltag ein!

Low Carb Ernährungsformen wie die Strunz-Diät oder die New York-Diät sehen eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining als essentiellen Bestandteil der Ernährungsumstellung. Wer neben einer kohlenhydratarmen Ernährung sportliche Aktivitäten in den Alltag integriert, wird schon bald Erfolge sehen. Sport hat viele Vorteile. Dazu gehören beispielsweise ein besserer Stoffwechsel, der dazu führt, dass selbst im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht werden. Aber auch eine höhere Lebenserwartung und ein besseres Körpergefühl gehören dazu.

Sie müssen selbstverständlich nicht gleich zum Marathonläufer werden, aber Sie könnten zum Beispiel damit anfangen, die Treppen statt den Aufzug zu nehmen oder Sie könnten sich einer Walking-Gruppe anschließen. Die Möglichkeiten sind vielseitig. Nutzen Sie sie!